Land und Leute/ American Way of Life
American Way of Life
Als Grund für das Auswandern in die USA geben viele Deutsche den Begriff "American Way of Life" an. Doch was ist damit gemeint? Was genau macht die amerikanische Lebensart so spannend und anders, dass es so viele aus ihrer gewohnten Umgebung in die unbekannte Ferne zieht?
Der Begriff stammt aus der Zeit des Kalten Krieges, als sich die Amerikaner von der Politik und der Lebenseinstellung der damaligen Sowjetunion abgrenzen wollten. Inhalte des amerikanischen Lebensweges sind Freiheit und das Streben nach Glück.
Die Ideologie des American Way of Life besteht darin, dass jeder US-Bürger durch Strebsamkeit, harte Arbeit und einen starken Willen das erreichen kann, wovon er schon immer geträumt hat. Dies beinhaltet sowohl die Idee des materiellen Reichtums, also die "Vom-Tellerwäscher-Zum-Millionär"-Philosophie, als auch die Idee des geistigen Reichtums, die der Philosoph Ralph Waldo Emerson in seiner Rede "The American Scholar" erläutert.
Die USA sind das Land mit den wohlhabendsten Menschen und besten Universitäten. Eine freie Demokratie stellt das Individuum in den Vordergrund und glaubt an wirtschaftlichen Wachstum ohne Grenzen.
Natürlich gibt es auch eine Kehrseite der Medaille, denn bei allem Wohlstand und Reichtum, den man in den USA finden kann, hat das Land auch mit einer hohen Armutsquote, Arbeitslosigkeit und Integrationsproblemen zu kämpfen. Eine höhere Ausbildung kann auf Grund der teils immensen Studiengebühren nicht jedem ermöglicht werden. Da das US-Krankenversicherungssystem sehr teuer ist, sind 16 Prozent der Amerikaner zum jetzigen Zeitpunkt nicht krankenversichert.
Doch warum zieht es trotz dieser Zahlen so viele Auswanderer über den großen Teich? Ganz einfach: Die Vereinigten Staaten von Amerika sind noch immer das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und faszinieren die Menschen auf der ganzen Welt heute wie damals. Wer eine längere Zeit in diesem Land verbringt, wird schnell merken, was mit dieser Faszination gemeint ist. Auf einer Sprachreise in die USA können die Teilnehmer also nicht nur ihre Englischkenntnisse verbessern, sondern gleichzeitig alle Facetten des Landes, mit seinen unendlichen Weiten und pulsierenden Metropolen, ausgiebig erkunden. Mit anderen Worten – Die Sprachreisenden erleben den American Way of Life.

