Sprachreise nach Fort Lauderdale, Florida im Jahr 2001 - USA-Sprachreisen

Sechswöchiger Aufenthalt in einer Sprachschule in Fort Lauderdale, Florida: „Die beste Zeit in meinem Leben“

Die heute 22-jährige Victoria bekam zu ihrem 16. Geburtstag eine Sprachreise in ein Land ihrer Wahl geschenkt. Sie entschied sich für die USA und verbrachte schon bald darauf sechs Wochen in Florida. Über ihre Erinnerungen von damals und die Erfahrungen, die sie dort machte, berichtet die BWL-Studentin in einem Interview mit Sprachreise.us.

Als Victoria den Sprachreisekatalog durchblätterte, sei für sie klar gewesen, dass sie nicht nach Großbritannien, sondern noch weiter weg wollte. Auch Australien sei kein Thema gewesen und somit entschied sie sich für die USA, genau genommen für Fort Lauderdale, eine Stadt an der Südostküste Floridas. So konnte Victoria ihre Freizeit am Meer verbringen, denn auch das war für sie bei der Wahl des Ortes für ihren Sprachaufenthalt wichtig.

Der Sprachreiseanbieter, der sich um die Organisation des Aufenthaltes kümmerte, war LAL. Die Vorbereitung sei dabei ganz schnell gegangen und Victoria musste sich um nichts kümmern. Nach vier Wochen hielt sie alle Unterlagen, die sie für ihre Reise benötigte, in der Hand und dann ging es auch schon los.

Da Victoria bei einer früheren Sprachreise nach Malta schlechte Erfahrungen mit einer Gastfamilie gemacht hatte, entschied sie sich dieses Mal dazu, ein Hotelzimmer zu beziehen. Dies war ein Angebot der Sprachschule, da sich die Zimmer unmittelbar über den Räumen befanden, in denen jeden Morgen der Sprachkurs stattfand.

Zunächst bewohnte die Sprachschülerin ein Einzelzimmer, schloss aber schnell Freundschaften und zog bald mit einer Freundin aus der Schweiz zusammen. Die Verpflegung der Schüler bestand aus einer Halbpension. Victoria erzählt lachend, dass sie in den sechs Wochen allerdings nur etwa drei Mal beim Frühstück war, da sie die Abende damit verbrachte, Zeit mit den neuen Freunden zu verbringen. „Da wollte ich am Morgen lieber länger schlafen.“

Die Atmosphäre in den Sprachkursen beschreibt Victoria als sehr positiv. Sie bestanden aus etwa fünf bis sieben Teilnehmern jeglicher Nationen. Auf diese Weise war es den Lehrern, die alle Muttersprachler waren, möglich, auf jeden Schüler individuell einzugehen. Außerdem wurde die Schule nur von Gleichaltrigen besucht, da die Kurse für Ältere an einem anderen Ort stattfanden. So seien schnell alle zu einer „großen Familie zusammengewachsen. Gerade wenn man offen für Neues ist und eine längere Zeit in der Sprachschule verbringt, kennt man bald alle“, erläutert die 22-jährige. Ihrer Stimme hört man an, dass es ihr Freude bereitet, sich an die Zeit in Florida zu erinnern.

Weiterhin beschreibt die ehemalige Sprachschülerin, dass die Englischkurse sehr interessant gewesen seien. So habe man neben der englischen Sprache auch viel über die Geschichte des Landes und über die Umgebung gelernt. Dies seien spannende Themen gewesen, die halfen, die Kultur der US-Amerikaner kennenzulernen und zu verstehen. Alles in allem war die Sprachreise für Victoria ein „Urlaub verbunden mit ein bisschen lernen“. Der Fokus habe aber auf der Freizeit gelegen.

Die Freizeitgestaltung war sehr vielfältig. So habe die Organisation oft Sightseeingtouren angeboten. Dies gab den Schülern die Gelegenheit, sehr viel von Florida zu sehen, unter anderem auch in die beliebte Touristenstadt Orlando. Als sich Victoria und ihre Freunde nach einer Weile besser in der Gegend auskannten, unternahmen sie auch Ausflüge auf eigene Faust. Einmal mieteten sie sich beispielsweise eine Limousine und fuhren damit in das nur eine halbe Stunde entfernte Miami.

Dass Miami so nah an Fort Lauderdale lag, war einer der Gründe, weshalb Victoria der Ort so gut gefallen hat. Auf diese Weise konnte die Großstadt schnell erreicht werden. Es sei aber angenehm gewesen, dass Fort Lauderdale selbst nicht allzu groß war, so hatten die Sprachschüler alles, was sie brauchten, in unmittelbarer Nähe. Besonders wichtig war da natürlich der Strand, der Victoria besonders gut gefiel.

Noch heute habe die Studentin viele Kontakte zu ihren Freunden von damals. Des Weiteren bestätigt Victoria, dass sich durch den Aufenthalt natürlich ihre Sprachkenntnisse verbessert haben. Insbesondere habe sie die amerikanische Umgangssprache gelernt. Dies wurde vor allem von den Lehrern unterstützt. Wurde ein Schüler beim Deutschsprechen erwischt, musste er nämlich das, was er gesagt hatte, für alle auf Englisch übersetzen.

Auf die Frage, welche Tipps sie für andere habe, die eine Sprachreise planen, antwortet sie, man müsse an viele Kleinigkeiten denken. Dazu gehöre beispielsweise auch ein Adapter für elektrische Geräte. Des Weiteren empfiehlt sie, die Informationen, die von der Organisation mitgeschickt werden, genau zu lesen, da sich diese oft als nützliche Tipps entpuppen. Am Wichtigsten sei es aber „offen an die Sache heranzugehen“. So solle der Sprachschüler gerade am Anfang so viele Angebote der Sprachschule wie möglich wahrnehmen. Nach einer Weile kenne man sich dann gut in der Gegend aus.

Victorias Fazit: “Der Aufenthalt in Florida gehörte zu der besten Zeit meines Lebens.“


Buch-Ende

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