Praktikum und Work & Travel/ Praktika
Praktika USA
Berufserfahrungen sammeln und die englische Sprache perfektionieren? Das klingt, als könnte es sich gut im Lebenslauf machen. Und das tut es auch. Ein Praktikum in einem wirtschaftlich starken Land, wie die USA es sind, sieht aber nicht nur hinterher in der Bewerbung gut aus, sondern ist auch für die Praktikanten eine ganz neue Erfahrung, bei der sie sich weiterentwickeln und vieles dazu lernen kann.
Diejenigen, die ernsthaft in Betracht zieht, ein Praktikum in den USA zu absolvieren, sollten sich hierüber rechtzeitig im Klaren sein, um noch genug Zeit dafür zu haben, einen Praktikumsplatz zu finden, ein Visum zu beantragen, Versicherungen abzuschließen, einen Flug zu buchen und eine Unterkunft nahe des Praktikumsortes zu finden. Generell sollten hierfür etwa 12 Wochen eingeplant werden. Je früher jedoch der Flug gebucht wird, desto preiswerter ist er. Dennoch sollte die Buchung erst nach dem Erhalt des Visums getätigt werden, falls hierbei Komplikationen auftreten. Folgende Reihenfolge sollte also eingehalten werden: Praktikumsplatz finden, Visum beantragen, Flug buchen.
Das „Land of the Free“ ist sehr vielfältig und jede Region hat seine eigenen Besonderheiten. Wie also entscheiden, wo das Praktikum absolviert werden soll? Zunächst ist hierzu zu sagen, dass die meisten Praktikumsplätze in großen Städten vergeben werden, wo auch die größten Firmen ansässig sind. Ob die Bewerber allerdings lieber während ihrer Mittagspause in New York durch den Central Park schlendern oder in Los Angeles am Strand liegen, ist allein ihnen überlassen – oder dem Unternehmen, das über die Annahme der Bewerber entscheidet. Eines ist aber sicher: egal ob Groß- oder Kleinstadt, ob Strand oder Stadtpark, diejenigen, die motiviert und aufgeschlossen sind, machen ihren Aufenthalt zu einem einzigartigen Erlebnis.
In den USA angekommen, ist es durchaus sinnvoll, zunächst einen Business English-Sprachkurs zu belegen, da dieser hilft, auch das Fachjargon des zukünftigen Unternehmens zu verstehen. Doch auch später können Kenntnisse in Business English noch von großem Nutzen sein. Auf Grund der Globalisierung werden nämlich in der Berufswelt sehr gute Englischkenntnisse eine immer wichtigere Voraussetzung. Wer zusätzlich auch noch über Grundwissen im Business English verfügt, kann hier noch einmal zusätzlich auftrumpfen. Dass gute Englischkenntnisse für ein Praktikum in den USA ohnehin eine Notwendigkeit sind, sollte den Bewerbern unbedingt klar sein.
Des Weiteren ist zu bedenken, dass Praktika, selbst in den USA, oft unbezahlt sind, die Praktikanten in den Vereinigten Staaten jedoch für Unterkunft und Verpflegung aufkommen müssen. Nur wer großes Glück hat, findet ein Unternehmen, das ihn hierbei finanziell unterstützt. Im Endeffekt werden die Praktikanten aber mit großer Wahrscheinlichkeit feststellen, dass die Auslands- und Arbeitserfahrung, die sie in dem fremden Land gewonnen haben, allen Aufwand und Kosten wert waren. Ihnen wurde nämlich die Gelegenheit geboten, ihr Englisch zu perfektionieren, wertvolle persönliche sowie berufliche Erfahrungen zu sammeln und Kontakte in ein wirtschaftlich starkes Land zu knüpfen.

