Praktikum und Work & Travel/ Jobs USA
Jobs USA - die wirtschaftliche Lage und die beruflichen Aussichten
Nach fünf Jahren konsequentem Aufschwungs befindet sich die amerikanische Wirtschaft im Jahr 2007 an einem Wendepunkt. Während in den Jahren zuvor die Arbeitslosenquote einen Rückwärtstrend verzeichnete, kam es 2007 zu einem Einbruch im Immobiliengeschäft und zu sinkenden Verbraucherzahlen.
Durch steigende Zinspreise sowie hohe Energie- und Benzinpreise blieben viele Investitionen aus - und das in einem Land, dessen Wachstumsfaktor viele Jahre lang der private Konsum war. Besonders in den Finanzmärkten herrscht eine große Spannung. Wie sich die Situation weiterentwickelt, vermögen Experten noch nicht zu prognostizieren.
Fest steht: Die USA sind nicht mehr das Wirtschaftswunder, das sie einmal waren. Nichtsdestotrotz bleiben die Amerikaner Weltwirtschaftsmacht Nummer eins. Und auch die Arbeitslosigkeit sank in den letzten Jahren stetig. 2006 lag sie bei 4,6 Prozent - eine Zahl, von der man in Deutschland nur träumen kann. Auch wenn die Quote die inoffizielle Arbeitslosigkeit nicht beinhaltet, sehen viele Auswanderer die (offiziell) geringe Arbeitslosigkeit als Hauptgrund dafür, in den USA nach beruflichem Erfolg zu streben. Noch immer sind die Vereinigten Staaten für Menschen aus aller Welt das beliebteste Auswanderziel überhaupt.
Auch deutsche Arbeitskräfte sind immernoch stark gefragt, allerdings ist die Nachfrage eher branchenspezifisch. Meist handelt es sich um Ingenieure oder Handwerker jeglicher Art, die in den USA leicht einen Job finden können. Generell gilt jedoch die inoffizielle Leitregel, dass sich US-Unternehmen zuerst nach qualifizierten Arbeitskräften aus dem eigenen Land umsehen, bevor sie jemanden aus dem Ausland einstellen. Der Grund dafür ist, dass eine Einstellung einer ausländischen Arbeitskraft mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden ist. Dies gilt zu beachten, sollte man sich für einen Arbeitsaufenthalt in den USA interessieren.

