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IT-Jobs in den USA
Im Zeitalter der Technik gewinnen Berufe der Informationstechnologie kurz IT, immer mehr an Bedeutung. Gerade die USA spielen in diesem Bereich ein wichtige Rolle. Aktuelle Zahlen bestätigen, dass Software-Ingenieure in den USA besonders gefragt sind. So lag deren Arbeitslosenrate in den letzten drei Monaten bei nur 0,9 Prozent. Mit Blick auf die großen Elektronikfirmen in den Vereinigten Staaten ist dies kaum verwunderlich. So warten momentan insbesondere Firmen wie Microsoft, Google und IBM auf qualifizierte Hochschulabsolventen, um diese einzustellen.
Diejenigen, die sich für die Computertechnologie interessieren, haben sicherlich schon einmal vom “Silicon Valley“ gehört. Dieses Tal in Kalifornien ist für seine mehr als 7.000 Software- und Elektronikfirmen bekannt. Diese befinden sich in rund 30 Städten, die Informatikern des öfteren zu Ohren kommen. Hierunter Palo Alto, Mountain View, Santa Clara, Cupertino, Redwood City und Menlo Park. Außerdem trug die dortige Stanford University maßgeblich zu der Entstehung des „Silicon Valley“ bei. So gründeten beispielsweise die Absolventen der Universität, William Hewlett und David Packard, eine der heute größten Unternehmen der Gegend.
Besonders bekannt wurde das „Silizium-Tal“ durch die Herstellung von Chips zur Datenspeicherung, die schon bald aus dem Valley in die ganze Welt verkauft wurden. Des Weiteren wurde dort das aufstrebende Unternehmen „Apple“ gegründet.
Der Erfolg des „Silicon Valley“ hatte Mitte der 70er Jahre seinen Höhepunkt erreicht. Danach verringerten sich die Aufträge stetig und immer mehr Angestellte mussten entlassen werden, bis es schließlich im Jahr 1985/86 zum Zusammenbruch des Informatikzentrums kam. Doch in den darauf folgenden Jahren erlebte das kalifornische Tal einen erneuten Aufschwung, der bis heute anhält.
Welcher Informatiker träumt also bei diesem Erfolg nicht von einer Karriere im „Silicon Valley“? Laut Statistiken werden dort schließlich jede Woche fast 20 neue Unternehmen gegründet und im Durchschnitt geht alle fünf Tage eine Firma an die Börse. Besonders attraktiv sind auch die Gehälter, die etwa fünf mal so hoch sind wie der allgemeine US-Durchschnitt. Wenn das nicht vielversprechend klingt.
Natürlich bringt ein solcher Erfolg auch negative Aspekte mit sich, denn die Konkurrenz schläft nicht. Zum Teil werden Schichten von 12 bis 18 Stunden eingelegt. Nur wer schnell und effektiv arbeitet, wird sich bei der Konkurrenz durchsetzen. Dennoch stehen die Aussichten gut, da in den USA fast 365.000 Informatiker fehlen und somit auch qualifizierte ausländische „Computer Scientists“ gute Aussichten auf einen Job haben.
Jedoch gelten diese guten Aussichten nicht ausschließlich für das „Silicon Valley“. Im Allgemeinen fehlen in den USA qualifizierte Arbeitskräfte im Bereich Computertechnologie und so haben gerade deutsch Hochschulabsolventen eine gute Chance bei amerikanischen Firmen mit einem Standort in Deutschland. Über diese Unternehmen ist es immer noch am einfachsten an IT-Jobs in den USA heranzukommen.

